Vom Flüeli steigen wir in den Ranft hinunter, überqueren die Melchaa, steigen zum Gasthaus Alpenblick auf und von dort zur Kirche St. Niklausen. (Wer die Möslikapelle von Bruder Ulrich besuchen will, zweigt auf halber Höhe nach rechts ab. Von dort zurück bis zu einer Abzweigung, die steil rechts hinauf zur Melchtalstrasse und durch den Wald zur Kirche St. Niklausen führt.) Die Kirche mit ihrem Chor aus dem 14. Jahrhundert und ihren mittelalterlichen Fresken hat bereits den jungen Niklaus von Flüe angezogen.
Von der Kirche gehen wir zum Restaurant Alpenblick zurück. Von dort kann auf der Nebenstrasse nach Osten ein Abstecher nach Bethanien, zum Kloster der Dominikanerinnen gemacht werden (15 Min hin und 15 Min zurück) Oder wir folgen fünf Minuten der Autostrasse Richtung Kerns bis zur Abzweigung des Wanderweges, der direkt zur Hohen Brücke hinunter führt. Als höchste Holzbrücke Europas spannt sie sich 103 m über dem Wasserspiegel der grossen Melchaa. Nach der Hohen Brücke liegt rechts der Strasse das Landgut Melchi, das Bruder Klaus gehörte. Es ist heute noch Eigentum der sog. Melchistiftung und wird an Nachkommen von Bruder Klaus verpachtet. 500 m nach der Hohen Brücke zweigen wir links ab und gelangen der Melchaaschlucht entlang zum Hotel Paxmontana und zurück ins Flüeli.